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Jesus Center e.V. erhält Förderpreis

Begegnungstätte im Herzen der Schanze: das Jesus Center

Das JesusCenter mit seinen vielfältigen Hilfsangeboten vor Ort ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt für viele Menschen im Herzen der Schanze. Neben dem „Café Augenblicke“, einer Anlaufstelle für ältere, wohnungslose und bedürftige Menschen, ist das Programm der Offenen Kinder- und Familienhilfe mit dem „Bollerwagen-Spielmobil“ ein Freizeitangebot, das gerade in der Coronazeit ein Lichtblick ist. Stolze 50 Jahre zählt der Verein und kann auf eine bewegte und aktive Vergangenheit mit vielen guten und gern genutzten Hilfsangeboten – von Kleiderkammer bis hin zu Jugendwohnungen – zurückblicken. Das honoriert nun auch der Hamburger Förderverein hilfswelten e.V. und prämiert das JesusCenter mit dem diesjährigen Förderpreis.

Der Hamburger Verein hilfswelten e.V. unterstützt herausragende Initiativen und Organisationen durch seine Förderpreisvergabe. „Wir sind sehr beeindruckt von der engagierten Arbeit des JesusCenter e.V. und da fiel die Wahl in diesem Jahr sehr leicht.“ sagt Ute v. Staegmann, erste Vorsitzende des Vereins hilfswelten e.V. Der Verein hat in diesem Jahr selber ein kleines Jubiläum zu vermelden. Die Mitglieder freuen sich über das 10-jährige Bestehen des Vereins und über die vielfältigen gemeinnützigen Projekte, die schon unterstützt werden konnten.

Das JesusCenter wird speziell für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen gefördert. Corona ist natürlich auch hier ein Thema: Das Angebot der Offenen Kinder- und Familienhilfe darf zum Glück auch unter den neuen Beschränkungen größtenteils wie bisher weiterlaufen – nur bei den sportlichen Angeboten gibt es derzeit Einschränkungen. Momentan besonders gefragt sind nach Aussage von Pascal Heberlein, Leiter des Arbeitsbereiches Kinder- und Familienhilfe, die Einzeltreffen mit den Erzieher*innen. „Das hat für die Kinder eine ganz besondere Qualität, wenn sie sich auch einmal allein mit den Mitarbeiter*innen treffen können.“ Die Lernförderung und Lerntherapie des JesusCenter e.V. erlebte unter Corona einen bisher so nicht dagewesenen Boom. Viele der im JesusCenter betreuten Jugendlichen nutzten dieses Angebot in verstärktem Maße und konnten so den ersten Lockdown mit Schulschließung gut überstehen. In den Hamburger Schulferien, im Sommer und Herbst, wurden außergewöhnlich viele Freizeitaktivitäten angeboten. Benachteiligte Kinder aus dem Schanzenviertel hatten so die Möglichkeit nach langen Wochen der Isolation endlich wieder eine unbeschwerte Zeit zu erleben. Holger Mütze, Leiter des JesusCenter: „Diese Auszeichnung und Förderung freut uns sehr – gerade in unserem 50-jährigen Jubiläumsjahr können wir damit unsere Reichweite noch weiter erhöhen. Eigentlich hätten wir in diesem Jahr unser Jubiläum mit einem großen Fest auf dem Schulterblatt gefeiert. Natürlich sind wir ein bisschen wehmütig, dass wir das verschieben mussten. Das Wichtigste ist aber, dass wir für die Menschen da sein können, die Hilfe und Gemeinschaft suchen. Unsere 50-Jahr-Feier können wir dann auch noch später nachholen.“

Vorbildliche Initiative mit großherzigem Engagement. Eine Institution auf der Schanze. Gratulation!

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